Mönchengladbach, 13.08.2014, von Domenico Baumann; Marcel Boschert

Bundesjugendlager Mönchengladbach

Das alle zwei Jahre stattfindende Bundesjugendlager der THW-Jugend fand in diesem Jahr zwischen dem 6. August und dem 13. August 2014 auf dem Gelände des ehemaligen Nato Hauptquartiers Rheindahlen in Mönchengladbach statt.

Das rund 2000 Gebäude umfassende Gelände, auf dem rund 10.000 Britische Soldaten mit ihren Familien lebten, wurde Ende vergangen Jahres stillgelegt und an Deutschland übergeben. In dieser Woche hauchten rund 5.000 THW ́ler aus ganz Deutschland dem leerstehenden Gelände wieder Leben ein. Selbst die Infrastruktur musste extra neu eingerichtet werden, darunter zum Beispiel ca. 9 Kilometer Trinkwasserleitungen und 3 Trinkwasseraufbereitungsanlagen, die sonst bei Auslandseinsätzen in Aktion treten.

Tag 1: Für die Jugendgruppe aus Biberach ging es nach umfangreichen Vorbereitungen am Morgen des 06.08.2014 um 6.00 Uhr endlich los. Nachdem die letzten Gepäckstücke verstaut waren ging es mit 3 Fahrzeugen und 2 Anhängern in den Westen Deutschlands. Nach 5 Stunden Fahrt kamen wir dann gegen 12.30 Uhr auf dem Lagergelände an. Schon bald wurde bei einsetzendem Regen mit dem Aufbau der Zelte begonnen. Dies war der Beginn einerregenreichen aber schönen Woche.

Tag 2: Nach dem Frühstück um 8.00 Uhr konnte das riesige Lagergelände erkundet werden. Am Nachmittag fuhr die gesamte Jugendgruppe mit den Fahrrädern nach Mönchengladbach in die Innenstadt. Kaum angekommen setzte starker Regen ein, weshalb sich die meisten in Kaufhäuser und Cafés retteten. Nur wenige Minuten vor der geplanten Heimfahrt hörte der Regen auf und es konnte trocken der Rückweg angetreten werden. Nach dem Abendessen warder offizielle Teil des Tages beendet.

Tag 3: Am Freitag ging es zum WDR nach Düsseldorf. Dort wartete um 13.00 Uhr eine 1 stündige Führung auf die Jugendlichen. Sie führte durch die Radio und TV-Studios. Daraufhin ging es in die Innenstadt Düsseldorfs, wo die Jugendlichen sich die Zeit vertreiben konnten. Leider begann es bald zu regnen. Um ca. 16.00 Uhr ging es zurück ins Lager.

Tag 4: Am 4. Tag ging es nach Bonn, dort wurde das Haus der Geschichte besichtigt. In diesem ist die deutsche Geschichte ab 1945 ausgestellt. So wurde ein Eindruck vermittelt, was in Deutschland zur Nachkriegszeit, DDR und nach der Wiedervereinigung geschah. Später wurde dann noch die Innenstadt der ehemaligen Hauptstadt Bonn unsicher gemacht.

Tag 5: Der Bus in Richtung Movie Park fuhr bereits um 8.30 Uhr, deshalb galt es sich beim Frühstück zu beeilen. Nach 70 minütiger Fahrt wurde der Movie Park erreicht. Dort bildeten sich schnell Kleingruppen welche gemeinsam den Tag über durch den Park streiften. Durch die Achterbahnen durchgeschüttelt kamen am späten Nachmittag alle Jugendlichen erschöpft aber gut gelaunt am Bus an. Kurz darauf konnte die Heimfahrt angetreten werden.

Tag 6: Am Montag stand ein Ausflug in ein Hallenbad, der Aquapark in Oberhausen, an. Dieses lehnte an die Bergbaugeschichte NRW ́s an. So stand zum Beispiel in der Mitte ein mehrere Meter hoher Förderturm. Des Weiteren gibt es einige Rutschen welche den Jugendlichen einiges an Spaß bereiteten. Das Hallenbad stellte ein Ausflugsmagnet der Bundesjugendlagers dar, denn auch mehrere andere Jugendgruppen hatten das Bad ausgewählt. Zeitweise konnte man auf dem Parkplatz mehr als 25 blaue Fahrzeuge zählen.

Tag 7: Der Dienstag war der Letzte Tag, an dem Ausflüge unternommen werden konnten. Die Jugendgruppe aus Biberach entschied sich für einen erneuten Ausflug in die Innenstadt von Mönchengladbach. Dort stand den Jugendlichen dieses Mal der gesamte Tag zur freien Verfügung. Allerdings wurde die Gruppe erneut von einem Regenschauer erwischt. Am Abend wurden dann bereits die Ersten Sachen für die Abreise zusammengepackt.

Tag 8: Nach dem Abbau trat die Jugendgruppe gegen 13.00 Uhr die Heimreise an. Die Heimfahrt verzögerte sich Aufgrund diverser Staus und Pausen, sodass erst kurz nach 19.00Uhr die Unterkunft in Biberach erreicht wurde.

An dieser Stelle dürfen wir uns auch beim THW-Ortsverband Kehl für die Zurverfügungstellungeines Fahrzeuges bedanken.


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